L 723: Abschnittsweise Teilsperrungen
Bohrungen vom 7. bis 10. April sowie ab 13. April 2026, als Vorbereitung für den 4-spurigen Ausbau.
Wie bereits informiert führt das Regierungspräsidium Karlsruhe für den 4-spurigen Ausbau der L 723 zwischen der Autobahnanschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Knotenpunkt Wieslocher Straße Baugrunduntersuchungen durch. Diese sind zur Vervollständigung der Planungsunterlagen zu den Untergrundverhältnissen erforderlich.
Neben den bereits durchgeführten Bohrungen, hauptsächlich im Seitenraum, sind nun Bohrungen auf der Fahrbahn vorgesehen. Hierfür kommt es in der Ferienzeit vom 7. April 2026 bis 10. April 2026, jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr, zu abschnittsweisen halbseitigen Sperrungen. Der Verkehr wird mithilfe einer temporären Ampel an der Arbeitsstelle vorbeigeführt.
In der darauffolgenden Woche ist zudem ab 13. April 2026 mit kurzzeitigen Sperrungen einzelner Zu- und Abfahrten entlang der L 723 zu rechnen. Dies betrifft die Knotenpunkte B 3/L 723, L 723/Alte Bruchsaler Straße sowie L 723/L 594. Die Arbeiten finden in der verkehrsärmeren Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Sperrungen nahräumig über die umliegenden Zu- und Abfahrten zu umfahren.
ÖPNV: Davon betroffen sind insbesondere die Linien 702 und 703 unseres Linienbündels Wiesloch-Walldorf sowie die Regiobuslinie 799 (LB Sinsheim Süd).
Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen.
Quelle: Regierungspräsidium Karlsruhe
Pressemitteilung des Regierungspräsidiums vom 23.03.2026:
Ankündigung zur Durchführung von Baugrunduntersuchungen auf der Landesstraße 723 und im angrenzenden Seitenbereich
Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant den 4-spurigen Ausbau der L 723 zwischen der Autobahnanschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Knotenpunkt Wieslocher Straße. Die Planung der Maßnahme ist im Maßnahmenplan des Landes verankert und befindet sich in der Entwurfsplanung.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe lässt zur Vervollständigung der Planungsunterlagen Baugrunduntersuchungen durchführen. Diese werden im Bereich der geplanten Trasse zwischen der AS Wiesloch/Rauenberg im Osten und der Wieslocher Straße im Westen erfolgen. Für die Untersuchungen ist es erforderlich, die Grundstücke zu betreten sowie land- und forstwirtschaftliche Wege zu befahren. Die Eingriffe werden auf das erforderliche Minimum reduziert.
Die Bohrungen dauern voraussichtlich von Anfang April 2026 bis Mitte Mai 2026. Die genauen Bohrpunkte lassen sich den im Anhang verlinkten Plänen entnehmen. Pro Bohrpunkt wird in der Regel nicht mehr als ein Arbeitstag benötigt. Die Aufschlüsse erfolgen je nach Lage des Erkundungspunkts bis zu einer Bohrtiefe von zwei bis sechs Metern, bei Bauwerken bis zu zwölf Metern. Die Bohrlöcher werden anschließend fachgerecht verfüllt und der Zustand der Flächen wiederhergestellt.
Die Berechtigung zur Durchführung solcher Vorarbeiten ergibt sich aus § 36a Straßengesetz Baden-Württemberg (StrG BW). Beim Betreten der jeweiligen Flurstücke wird sehr sorgsam vorgegangen. Sollte es trotzdem zu Flurschäden kommen, werden diese entschädigt.